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aktualisiert:                 08.02.2012
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Schul-Sanierung kostet mehr als geplant Drucken E-Mail
Geschrieben von PNP : 30.07.2009   
Weitere 150 000 Euro nötig - Bauarbeiten in Hinterschmiding gehen vorwärts - Rathaus ist fertig

Hinterschmiding. Eine ganze Reihe zusätzlicher Arbeiten fallen als „indirekte Folgen“ der Energetischen Sanierung der Grundschule in Hinterschmiding an, wie Bürgermeister Heinrich Lenz dem Gemeinderat erklärte. Die Kosten dafür belaufen sich nach seinen Schätzungen auf rund 150 000 Euro. „Der Zusatzaufwand kann im Rahmen der Kreditlinie bei der KfW-Bank untergebracht werden“, so Lenz.
Die Maßnahmen seien teilweise unaufschiebbar. So wurde mit den Malerarbeiten am Südtrakt bereits vor Beschluss des Gemeinderates begonnen - um wenn möglich bis nach den Sommerferien zumindest mit dem Südtrakt fertig zu werden, um den Schulbetrieb ermöglichen zu können. „Es wird zeitlich knapp“, kündigte Lenz an. Um die Auslagerung einzelner Klassen in die Klassenzimmer des Südtrakts oder im Notfall ins Sepp-Stadler-Haus werde man nicht herum kommen. Wie weit die Bauarbeiten inzwischen sind und was derzeit getan wird, stellte Bauleiter Friedrich Kloiber dem Rat vor. Ein Teil der Treppe falle dem Wärmeschutz der Wand zum Opfer, erklärte er, es sei mit einem Handlauf und oben etwas Platz zum Stehen eine Aufwertung des Eingangs vorgestellt. Das Kanalsystem hatte sich als sehr marode erwiesen - von „Materialwechsel“ sprach Lenz, während er ein Bild eines Rohres zeigte, das erst aus Ton, dann im Verlauf aus Beton und Guss bestand. Eine neue Edelstahl-Ableitung rund um das ganze Gebäude soll den Blitzschutz wieder gewährleisten. Beim Steuersystem für die Heizung wurden ebenfalls die alten Rohre ersetzt, der neue Pellets-Ofen ist schon da. Ein Teil des Blechdaches sei schon erneuert und mit Schneefangblechen versehen. Mit Streichen seien seit Montag bereits zehn Mann beschäftigt. In einem Modellklassenzimmer könne man die farbliche Gestaltung und die Lichtbänder bereits sehen. „Das Ergebnis ist hervorragend“, betonte Lenz überzeugt. Einen Antrag des Lehrerkollegiums, im Innenhof ein Atrium zu bauen, hieß Bürgermeister Lenz gut, darüber werde aber dann zeitnah geredet und abgestimmt.
Kritik gab es von Heinrich Lenz und Friedrich Kloiber an dem Vorgehen einiger Gemeinderäte und Bürger, die „auf die Baustelle gehen und kritisieren“. „Wir können nicht einfach den deutschlandweit agierenden Firmen sagen, sie seien nicht fähig. Wir sollten uns aus den fachlichen Dingen raushalten“, meinte Lenz dazu. Kloiber hielt vor allem das Vorgehen einer offiziellen Beschwerde an die Gemeinde für einen falschen Weg. „Mit mir kann man jederzeit reden.“ Die Punkte, die bemängelt wurden, wurden inzwischen an die Firmen weitergeleitet und von diesen entkräftet, so Kloiber. „Das ist alles Quatsch, die Vorgaben sind eingehalten worden.“ Gemeinderat Josef Schwarz fragte außerdem nach, ob man die zusätzlich anfallenden Arbeiten nicht schon vorab habe sehen können. Dies wurde von Kloiber ebenfalls entkräftet: „Wir hatten den Auftrag einer Energetischen Sanierung der Außenfassade“, stellte er richtig. Was dann noch dazu komme, sei Sache des Auftraggebers.
So gut wie fertig sei inzwischen das Rathaus in Hinterschmiding und das Regenrückhaltebecken in Sonndorf. Bei der Alten Schule in Herzogsreut sei man noch „voll dabei“. Die Deckenbalken hätten sich als sehr marode heraus gestellt - mittlerweile sei die Decke bereits betoniert.  - cst

 
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