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210 Sänger konnten auftanken |
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Geschrieben von PNP: 23.05.2009
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210 Sänger konnten „auftanken“
Sechste öffentliche Singstunde mit Kathi Stimmer-Salzeder

Begleitete am Klavier die Lieder: Kathi Stimmer-Salzeder mit Tochter Katharina und Anneliese Stadler (von rechts). Schaub
Hinterschmiding. „Lass dich erfahren, Gott!“ - unter diesem Motto hatten kürzlich die KEB, die Pfarrei und der Musik- und Heimatverein in die Turnhalle zur 6. Öffentlichen Singstunde mit Kathi Stimmer-Salzeder aus Aschau am Inn eingeladen. KEB-Geschäftsführer Alois Seidl konnte dazu 210 Sängerinnen und Sänger, Freundinnen und Freunde des Neues Geistlichen Liedgutes und vor allem Fans der bekannten Liedermacherin aus dem ganzen Landkreis und aus dem Landkreis Passau begrüßen. „Kathi, dass Du nunmehr schon zum sechsten Male zu uns gekommen bist, ist eine große Ehre und ein Zeichen Deiner Wertschätzung unserer chorischen Arbeit“.
Zwei Stunden lang wurde dann „aufgetankt“. Es war ein gewaltiger gemischter Chor, den Stimmer-Salzeder zum Klingen brachte. Sie selbst spielte die Lieder am Piano ein und wurde dann von ihrer Tochter Katharina auf der Geige und der Schmidingerin Anneliese Stadler mit Flöte oder Gitarre professionell begleitet. Es waren durchwegs neue Lieder, die einstudiert wurden. „Du führst uns zusammen immer wieder, Du schenkst unser’n Herzen neue Lieder“ leitete den sehr kurzweiligen Abend ein. Ein „Gloria“, ein „Heilig“, „Komm, Gottes Geist, der Leben schafft“ mit der nachhaltig wirkenden Strophe „Was ich fangen will, ist Leben: Glaube, Mut und Offenheit und den Geist der Fröhlichkeit“, „Miteinander auf dem Weg des Lebens“. Natürlich durfte auch Volksmusikalisches nicht fehlen: das schwungvolle „Im Geh’, da geht was, im Geh’ entsteht was“ und zum Abschluss der dreistimmige Kanon „Hoamgeh voller Freid“ und das Lied „Weil d’Welt so weit is und weil’s iatz Zeit is, sagn ma Pfüat Gott´“. Neben den Melodien und den Chorsätzen sind es immer wieder die tiefgehenden und Mut und Freude machenden Texte von Kathi Stimmer-Salzeder, die viele Chorleiter und Sänger für ihre Lieder begeistern. Es sind ansprechende Texte mit einer aktuellen Sprache, aus dem Leben hinein ins Leben. Und sie entspringen einer mitreißenden und optimistischen christlichen Gläubigkeit. Mit großem Beifall wurde der abschließende Wunsch von Alois Seidl bedacht, dass in zwei bis drei Jahren Kathi Stimmer-Salzeder dann zum siebten Mal nach Hinterschmiding kommt. Ein Beispiel für die Grundtendenz, von denen die Lieder der Kathi Stimmer-Salzeder getragen sind, die vierte Strophe aus dem Lied „Hätt’ ich die Liebe nicht“ einem wunderbaren und nicht nur für Hochzeiten geeigneten Lied: „Es ist der Glaube, der uns trägt, die Hoffnung, die uns führt, es ist die Liebe, die uns prägt, mit Leben uns berührt. Doch hätt’ die Hoffnung hartes Spiel, der Glaube keine Sicht, es gäbe kein erfülltes Ziel, wär’ uns die Liebe nicht“. |