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860 Euro für die Projekte im Kongo gesammelt |
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Geschrieben von PNP : 01.04.09
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Fastenessen im Sepp-Stadler-Haus in Hinterschmiding

Über die Spende der tschechischen Gäste, die Alena Neslanikova (von links) und Edvard Kavala, Bürgermeister der Gemeinde Belotin, im Beisein der Dolmetscherin Martina Lubojacka überreichten, freute sich Dieter Reichardt (2. von rechts). Schaub Předarí daru zu den weiteren Bildern... další obrázky Hinterschmiding. Der Förderverein Abbé Felix e.V. hat auch heuer am Misereor-Sonntag zu einem Fastenessen in den Kultursaal des Sepp-Stadler-Hauses eingeladen. Es wurden Gulasch- und Gemüsesuppen, Würstl, Fladenbrot und Getränke sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Dank der zahlreichen Gäste, die durch ihr Kommen Solidarität mit dem Kongo zeigten, wurde ein Erlös von 860 Euro erzielt. Dieser wird für die Krankenstation „Ta Damvu“ in Phalanga-Ndenga und die weiteren Projekte von Abbé Felix im Kongo verwendet. Auch die Mitglieder des Chores der Universität Ostrava (Mährisch-Ostrau), die sich im Rahmen der Partnerschaft in Hinterschmiding aufhielten und zuvor den Gottesdienst in der Hinterschmidinger Pfarrkirche musikalisch gestalteten, ließen sich das Fastenessen schmecken. Die tschechischen Chormitglieder haben beim Fastenessen ganz spontan „gesammelt“ und für die Projekte im Kongo 130 Euro gespendet.
Dieter Reichardt, Vorsitzender des Fördervereins, dankte den Gästen und allen, die Essen zur Verfügung gestellt und beim Fastenessen mitgeholfen haben. Sein Dank galt auch den tschechischen Gästen für die Spende. Abbé Felix teilte dem Förderverein mit, dass die Krankenstation voll belegt und ausgelastet sei und dass daher nach der Regenzeit mit dem Bau einer eigenen Entbindungsstation begonnen werden soll. Außerdem sei der Bau einer Schule im angrenzenden Dorf geplant. Abbé Felix gab auch bekannt, dass im April in Ringschnait (Diözese Rottenburg-Stuttgart), wo er in einer Seelsorgeeinheit als Pfarrvikar tätig ist, ein Container - gefüllt mit einem Unimog mit Anhänger, einem Traktor und mit weiteren Waren - mit dem Schiff in den Kongo transportiert werden soll. Die Firmlinge verkauften nach dem Sonntagsgottesdienst und beim Fastenessen Eine-Welt-Waren für 262 Euro zu Gunsten des Kinderdorfes Cilca in Peru. - sj |