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Konsequente Eltern - starke Kinder |
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Geschrieben von PNP : 28.01.09
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Vortrag von Silke Bauernfeind im Kindergarten Hinterschmiding. Der Hinterschmidinger Kindergarten St. Elisabeth hatte zu einem Elternabend mit dem Thema „Wie kann ich mein Kind selbstbewusst und stark machen?“ eingeladen. Referentin war Silke Bauernfeind, Gesundheits- und Entspannungspädagogin aus Freyung. Silke Bauernfeind machte in ihrem Vortrag deutlich, dass der Grundstein für das Selbstbewusstsein das Urvertrauen ist, das vor allem durch die Eltern beim Kind bis zum Alter von etwa drei Jahren angelegt wird. In der Trotzphase versuchten die Kinder oft mit allen Mitteln ihren Willen durchzusetzen, um sich nicht an Regeln halten zu müssen. Bauernfeind wies darauf hin, dass durch das Festhalten der Eltern am „Nein!“ das Kind Grenzen erfahre und sich so auch späterönne. So könnten mit konsequenten Eltern später starke Kinder werden.
Die Kinder ahmen gerne das Verhalten der Erwachsenen nach, so dass sich die Eltern als Vorbildfunktion auch selbst überprüfen müssen, so Bauernfeind: „An die zu Hause aufgestellten Regeln müssen sich daher also Erwachsene und Kinder halten“. „Wenn die Eltern „nein“ sagen, muss es auch dabei bleiben“ sagte Bauernfeind. Sie betonte, dass es wichtig ist, beim Kind das Selbstvertrauen aufzubauen. Dazu gehört, dass man dem Kind zuhört, so dass es sich ernst genommen fühlt. Durch das Erzählen aus der eigenen Kindheit sollte dem Kind gezeigt werden, dass Mama und Papa auch nicht perfekt sind und Fehler haben, meinte Bauernfeind. Sein Kind solle man auch nicht mit anderen Kindern vergleichen, denn das mache es unsicher und setze es unter Druck. Bauernfeind fasste zusammen: Ein Kind mit einem guten Selbstwertgefühl weiß, dass es - so wie es ist - geliebt wird, und es weiß, dass es sich auf seine Eltern verlassen kann. Es weiß auch, dass es einzigartig ist und dass es was kann oder nicht kann. Ein Kind mit gutem Selbstwertgefühl kennt Regeln, Normen und Werte, mit denen es sich in der Welt zurecht finden kann. Bauerfeind machte den Eltern jedoch deutlich, dass es aufgrund der Einzigartigkeit jedes Kindes in der Kindererziehung kein Patentrezept gibt. - sj
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