
Ehrung für verdiente Mitglieder: 1. Vorstand Rudolf Weiner (stehend von links)und Bürgermeister Heinrich Lenz zeichneten mit KBR Klaus Fehler (von rechts), 2. Vorstand Otto Manzenberger und 2. Kommandanten Daniel Madl die verdienten und langjährigen Mitglieder aus: Alexander Blöchl, Willibald Seidl, Kurt Seidl, Klaus Gibis und Josef Breit sowie Xaver Mandl (sitzend von links), Adolf Wagner, Albert Schwarz, Josef Raab, Josef Mandl, Franz Vaterl und Reinhold Mandl. Peter 
Wunsch der Feuerwehrler: Neues Fahrzeug kostet rund 214 000 Euro - Gemeinde muss 133 000 Euro aufbringen Von Norbert Peter Hinterschmiding. Über 20 Jahre sind die jetzigen Fahrzeuge LF8 und TS8/8 der Freiwilligen Feuerwehr Hinterschmiding alt und „aussortierfähig“. Daher war es der große Wunsch der Wehr bei der Generalversammlung im Gasthaus Krückl, bis zum Jahr 2011 mit einem modernen LF20/16 ausgestattet zu werden. Die Kosten von rund 214 000 Euro werden staatlich gemäß den neuen Förderrichtlinien mit 80 000 Euro gefördert, 133 000 Euro müsste die Gemeinde aufbringen. Um all den Anforderungen gerecht werden zu können, steht das neue Feuerwehrfahrzeug LF20/16 auf der Wunschliste der Wehr, so Klaus Raab. Die Ausstattung erläuterte in einer Präsentation 2. Kommandant Daniel Madl. Dazu gehört unter anderem auch ein Wassertank mit bis zu 3000 Liter Fassungsvermögen, Hitzeschutzanzüge, Schiebeleiter.KBR Klaus Fehler sicherte eine wohlwollende Behandlung des Antrages zur Förderung zu, der über die Gemeinde eingereicht werden muss.
Die fachliche Ausbildung stehe auch künftig im Mittelpunkt der Arbeit in der Feuerwehr, erklärte Kommandant Klaus Raab. Um die entsprechende Einsatzbereitschaft auch gewährleisten zu können, sei die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges erforderlich. Zu 17 Einsätzen mit 219 Einsatzstunden wurde die Wehr im vergangen Jahr alarmiert, davon sechs Brände, elf technische Hilfeleistungen und drei Verkehrsunfällen. 18 Helfer sind in der Katastropheneinheit abrufbar, die Atemschutzträger, betreut von Jürgen Madl, sind bestens ausgebildet und die Jugendfeuerwehr sorgt stets für Nachschub. Im vergangenen Jahr konnten fünf Feuerwehranwärter in den aktiven Dienst übergeben werden.
Ehrungen für langjährige Mitglieder Über das neue Fahrzeug und die entsprechende Weihefeier würden sich auch jene Mitglieder freuen, die durch den 1. Vorstand Rudolf Weiner mit Stellvertreter Otto Manzenberger, Bürgermeister Heinrich Lenz, Kommandant Klaus Raab mit Stellvertreter Daniel Madl und KBR Klaus Fehler für langjährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Nadel geehrt wurden. Seit 25 Jahren gehören Alexander Binder, Klaus Gibis, Kurt Seidl und Willibald Seidl zur Wehr, seit 40 Jahren Josef Breit, Albert Schwarz, Reinhold Mandl und Adolf Wagner. Mit „Gold“ für 50-jährige Treue wurden Xaver Mandl, Josef Mandl, Josef Raab und Franz Vaterl ausgezeichnet. Die Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft konnte Karl Raab aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst in Empfang nehmen. 1. Vorstand Rudolf Weiner berichtete nach dem Totengedenken den 65 anwesenden Mitgliedern über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, bei denen die Feier des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr im Rahmen des Dorffestes ein Höhepunkt war. Weiner dankte der gesamten Führungsriege sowie allen Mitstreitern, die sich in den Dienst der Feuerwehr und damit für die Bevölkerung stellen. 1. Kommandant Klaus Raab informierte über eine durchgeführte Inspektion der Gerätschaften, die keine Beanstandungen ergeben hatte. Hydranten wurden überprüft, wobei noch weitere Löschwasserbehälter in Ortsteilen erforderlich sind. Die Jugendwarte Manuel Lenz und Alexander Blöchl teilten mit, dass erfolgreich Wettkämpfe bestritten wurden. Der Ausflug wurde durch eine großzügige Spende von Josef Breit unterstützt. Dorffest und Ball waren Erfolge Kassier Josef Schwarz gab bekannt, das Dorffest sei ein Erfolg gewesen wie auch der Feuerwehrball. Die Kassenprüfer Gunther Kerschbaum und Fritz Raab bescheinigten eine sorgfältige Führung der Finanzen und die Entlastung wurde einstimmig erteilt. Bürgermeister Heinrich Lenz dankte den aktiven Wehrmännern und dem Verein für die Arbeit und meinte: „Die Jugend ist die Zukunft“. Lenz lobte die von der Wehr durchgeführten Arbeiten am Gerätehaus. Optimiert werden muss die Löschwasserversorgung in einigen Bereichen, „wobei aber nicht jedes allein und weitab der gemeindlichen Wasserversorgung stehende Haus angeschlossen werden kann“. Der Brandschutz werde in der Gemeinde ernst genommen, betonte Lenz. Dies schließe jedoch Kooperationen mit anderen Gemeinden nicht aus. Positiv habe sich dies bei der Schlauchpflegeinrichtung gezeigt, die auch von der Gemeinde Philippsreut genutzt werde. Seit 1996 wurden 500 000 Euro netto für den Brandschutz in der Gemeinde Hinterschmiding aufgebracht“, erklärte Lenz. Lenz schlug vor, nach dem Wegfall der Feuerschutzabgabe etwas auf der Einnahmeseite zu bewegen. Der Bürgermeister dachte an eine freiwillige finanzielle Leistung der Bürger von etwa zehn Euro im Jahr. Bei 800 Hausobjekten in der Gemeinde könnte manches für das Feuerwehrwesen angeschafft werden. „Der Schwerpunkt wird auch weiterhin im vorbeugenden Brandschutz liegen“, kündigte Lenz die weitere Marschrichtung an. Lenz appellierte, bei Diskussionen die Grundprinzipien zu beachten. Kostenfaktor Digitalfunk KBR Klaus Fehler lobte die FFW Hinterschmiding als „Ortsfeuerwehr mit Power“. Auf den Digitalen Funk eingehend, erklärte Fehler, nach einer Aussage von Bürgermeister Heinrich Lenz sollte dieser bereits im Jahre 2006 „ans Netz gehen“. Derzeit soll der Digitale Funk um das Jahr 2011 „das Netz stehen“. Wann dann die Betriebsbereitschaft möglich ist, sei derzeit noch nicht bekannt. Fehler stellte in Frage, ob die Feuerwehren einen abhörsicheren und in Einrichtung und Betrieb sehr teuren Funk überhaupt benötigen. Derzeit sei der Kostenfaktor nicht überschaubar. Abschließend wies 1. Vorstand Rudolf Weimer auf den großen Feuerwehrball hin, der am 12. Januar im Gasthaus Breit in Vorderschmiding abgehalten wird. |