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Keine Klassen mehr in Hinterschmiding |
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Geschrieben von PNP : 18.07.2008
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Schulverbandsversammlung beschließt einstimmig Auslagerung zu beenden - Lenz: „Kann damit leben“ Räumlichkeiten sind vorhanden Von Annette Weilermann Freyung/Hinterschmiding. Ab dem nächsten Schuljahr wird es in Hinterschmiding keine ausgelagerte Klasse mehr geben. Dies beschloss die Schulverbandsversammlung der Hauptschule Freyung einstimmig. Eine Auslagerung könne in Anbetracht der Schülerzahlen ab September 2009 nicht mehr gerechtfertigt werden. „Vor drei Jahren haben wir dieses Thema intensiv diskutiert“, sagte Bürgermeister Olaf Heinrich. „Nun müssen wir einen Beschluss fassen, wie es weitergeht.“ Wie sich die Situation im kommenden Schuljahr darstelle, erklärte Fritz Raab. „Es werden zwei 5. Klassen gebildet.“ In der Ganztagsklasse 5a seien voraussichtlich 18 Schüler, davon drei aus Hinterschmiding. In der Klasse 5b würden 30 Kinder beschult, davon sind 19 aus Hinterschmiding und Grainet. „Nach den gesetzlichen Bestimmungen kann eine Klasse erst mit mindestens 31 Schülern geteilt werden. Insofern kann keine 5. Klasse nach Hinterschmiding ausgelagert werden.“ Ausgelagert werden könnte laut Raab jedoch die Klasse 6c. „Die 6. Klasse wird im nächsten Schuljahr dreizügig sein.“ Die Ganztagsklasse 6a bestehe aus 18 Schülern, von denen sieben aus Hinterschmiding sind. In der Klasse 6b sind 21 Schüler aus Freyung. Die Klasse 6c wird mit 23 Schülern belegt sein, davon sind 17 aus Hinterschmiding, ein Schüler aus Freyung, vier Schüler aus Waldkirchen und ein Gastschüler aus Haidmühle. „Dazu müssten aber die sechs Kinder aus Freyung, Waldkirchen und Haidmühle in der 6b beschult werden.“ Diese Klasse hätte dann 27 Schüler, die in Hinterschmiding 17. „Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist eine unterschiedliche Klassenstärke bei gleichwertigen Klassen auszugleichen.“ Dies sei jedoch aufgrund eines Beschlusses vom August 2005 nicht möglich. „Fraglich ist auch, ob das Staatliche Schulamt dieser Auslagerung zustimmen würde.“ Auch pädagogisch sei dies laut Hauptschul-Rektor Walter Kloiber nicht sinnvoll. Schließlich müssten die Kinder ab der siebten Klasse sowieso wieder nach Freyung. Für den Hauptbetroffenen Bürgermeister Heinrich Lenz aus Hinterschmiding liege die Entscheidung gegen eine Auslagerung auf der Hand. „Wir hatten vor drei Jahren abgemacht, die Auflösung der Hauptschulen abzufedern.“ Jetzt sei diese Zeit um. Man könnte eventuell auf Biegen und Brechen noch ein paar Jahre rausholen. „Aber ich sehe, dass die Ganztagsschule in Freyung gut angenommen wird. Deshalb kann ich mit der Lösung leben.“ Vor allem, weil in Freyung auch ausreichend Räumlichkeiten vorhanden seien.
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