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Jubiläums-Chorwoche startete mit Jakobimesse Drucken E-Mail
Geschrieben von PNP : 13.5.08   

40 Jahre Chor- und Orchesterwoche Bayerischer Wald - Bilderausstellung von Gerhard Bachhuber - 23 Teilnehmer geehrt

Hinterschmiding.
Mit der Jakobimesse von P. Martin Fuchsberger startete das Jubiläum „40 Jahre Chor- und Orchesterwoche Hinterschmiding“ in der Pfarrkirche Hinterschmiding. Bürgermeister Heinrich Lenz eröffnete in der Hinterschmidinger Schule eine Bilderausstellung von Chorwochen-Teilnehmer Gerhard Bachhuber.
Bei einem Festakt wurden 23 Sänger und Musikanten für langjährige Teilnahme an den Chorwochen ausgezeichnet.
Die Chor- und Orchesterwoche Hinterschmiding feiert heuer ihr 40-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Festes fand am Pfingstsonntag in der Pfarrkirche Hinterschmiding ein von Pfarrer Karl Tausch zelebrierter Jubiläumsgottesdienst statt, den die Teilnehmer der 40. Chor- und Orchesterwoche mit der Jakobimesse von P. Martin Fuchsberger MSC (1944-1998) musikalisch umrahmten.
Im Anschluss an den Festgottesdienst erfolgte bei herrlichem Sonnenschein ein Festzug zur Hinterschmidinger Schule, der von der Musikkapelle Hinterschmiding unter der Leitung von Michael Schwarz angeführt wurde.

40. Chorwoche - 2008

„Eingerahmt“ von den Bildern der Chorwochengründer: Josef Stadler (links) und Hans Keim (rechts) der örtliche Organisator Alois Seidl (von links), der Künstler Gerhard Bachhuber und Bürgermeister Heinrich Lenz. Fotos: Schaub

weitere Bilder in der BILDERGALERIE

Bilder und Plakate zu den Chorwochen

Bürgermeister Heinrich Lenz eröffnete in der „Schule am Haidel“ eine Ausstellung mit Bildern und Plakaten der Chorwochen sowie Bildern, gemalt von Gerhard Bachhuber, der in Weßling bei München wohnt und seit der Gründung Teilnehmer der Hinterschmidinger „Pfingstwoche“ ist.
„Tiefste Gedanken lassen sich auf einfachste Art auch in schlichter Umgebung ausdrücken, was auch für die Bilderausstellung des Sängers und Malers Gerhard Bachhuber gilt“, stellte Lenz fest.
Bachhuber hat die Chormusik und auch die Malerei als Ausgleich zu seinem Berufsleben gesucht. Die Motive für seine Bilder findet er gerne in der Musik, aus zwischenmenschlichen Beziehungen und Tätigkeiten von Menschen.
Die in Hinterschmiding ausgestellten Bilder zeigen Motive aus der Arbeit der Chor- und Orchesterwochen. Auch Portraits von Josef Stadler und Hans Keim, den Gründern der Hinterschmidinger Chor- und Orchesterwochen, sind zu sehen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen begrüßte Bürgermeister Heinrich Lenz in der Turnhalle, dem Hinterschmidinger „Festspielhaus“, die 168 Chormitglieder aus der ganzen Bundesrepublik, aus Österreich, Tschechien und sogar aus Japan sowie die Ehrengäste und stellte einleitend fest: „Musik ist ein Grundbedürfnis des Menschen, sie hat seine eigene Sprache, die grenzüberschreitend mehr sagen kann als alle Worte“.
Neben den Ehrengästen galt sein besonderer Gruß, stellvertretend für alle Chorwochenteilnehmer, der „Grand Dame“ dieser Chorwoche Anni Müller aus Ruhpolding.
„Die von Hans Keim, Josef Stadler und Gottfried Wolters initiierte „Pfingstwoche“, wie sie früher kurz genannt wurde, ist und bleibt der kulturelle und künstlerische Höhepunkt im Jahreskreis der Gemeinde und weit über den Bayerischen Wald hinaus“, resümierte Lenz. Er dankte den Teilnehmern, den musikalischen Leitern sowie den Organisatoren aller bisherigen Chorwochen.
Knut Gramß, seit 40 Jahren Teilnehmer der Chorwochen, begann seine Festrede mit den Worten „Wo suchst denn du dein Glück hienieden, ich lasse meins in Schmiding schmieden und ihr sollt alle jetzt erfahren, das tu ich schon seit 40 Jahren“. Er spannte in seiner Festrede den Bogen vom biblischen Schöpfungsbericht, über Joseph Haydn’s „musikalische Schöpfung“ bis zur „Schöpfung“ der Hinterschmidinger Chor- und Orchesterwochen. Gramß erinnerte an einen Auftritt des Hinterschmidinger Mädchenchores mit seinem Leiter Hans Keim 1954 in Passau, wo Gottfried Wolters erstmals auf Hinterschmiding aufmerksam wurde.
Der Hartnäckigkeit Hans Keims war es zu verdanken, dass Gottfried Wolters dann 1968 in Hinterschmiding erstmals eine Singwoche abgehalten hatte, an der 110 Musikbegeisterte teilnahmen.
Gramß dankte den musikalischen Leitern Gottfried Wolters, Ottokar Prochazka, Erwin und Annemarie Ortner sowie Martin August Fuchsberger. Er beendete seine Festrede mit den Worten: „Wenn dich einer dumm fragt, was du an Pfingsten vorhast, dem sagst du: Wer Pfingsten mit nach Schmiding zieht, ist seines eigenen Glückes Schmied“.
Bürgermeister Lenz betonte, dass die Chor- und Orchesterwoche auch eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung habe. Mit einer Urkunde und einem Gutschein der Gemeinde dankte Lenz 24 Sängern und Musikanten für ihre langjährige Teilnahme an der Chor- und Orchesterwoche. Darüber hinaus dankte Lenz dem örtlichen Organisator Alois Seidl, „dem Mädchen für alles“, der Organisatorin Juliane Weiher-Reuber und dem künstlerischen Leiter Martin August Fuchsberger.

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Ehrung für langjährige Teilnehmer

Es wurden geehrt: Gerhard Bachhuber, Heidi Gramß und Knut Gramß (jeweils 40 Jahre); Rudolf Wicht (39 Jahre), Anni Müller (36), Roswitha Derschmidt und Gertraud Wicht (jeweils 34), Gertrud Bachhuber, Fritz Brodersen, Erhard Kötz, Roswitha Kötz und Siegfried Reich (jeweils 33), Dr. Franz Köppl (32), Hiltrud Brodersen-Dreyer (31), Klaus Mende (27), Ursula Geist und Johanna Gleixner (jeweils 22), Manuela Jüttner, Alois Seidl und Dorothee Münkel (jeweils 21), Elmar Schütz, Oskar Hoffmann und Monika Kosmetschke (jeweils 20).




Die Ausstellung von Gerhard Bachhuber ist am Freitag, 16. Mai und Samstag, 17. Mai, jeweils von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
Termine können auch unter der Telefonnummer 0157-72036016 vereinbart werden.
Am Freitag, 16. Mai, findet um 19.30 Uhr in der Hinterschmidinger Turnhalle ein Kammerkonzert mit romantischer Frauen- und Männerchorliteratur sowie Kammer- und Renaissancemusik und ein Cellokonzert von Friedrich Gulda mit Franz Ortner als Solisten statt.
Am Samstag, 17. Mai wird um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Hinterschmiding im Rahmen eines Festkonzertes unter der Leitung von Martin August Fuchsberger „Die Schöpfung“ von Josef Haydn aufgeführt.

weitere Bilder in der BILDERGALERIE
sj

 
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