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Dank für ehrenamtlichen Einsatz Drucken E-Mail
Geschrieben von PNP : 01.12.2007   
Kreisjugendring verleiht zum vierten Mal Ehrenamtspreis an Personen, die lange Jahre für Jugend tätig waren

von Eva Schwarz
Freyung. „Wir wollen heute danke sagen für viele hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit“, begrüßte der Vorsitzende des Kreisjugendrings Olaf Heinrich die Gäste im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Freyung. Anlass war die Verleihung des Ehrenamtspreises des KJR.
Die diesjährigen Preisträger: Josef Penzenstadler aus Waldkirchen, Nicole Grindinger aus Röhrnbach und Karl Lehner aus Hinterschmiding. Posthum wurde der Preis Gudrid Schneider aus Freyung verliehen.
„Viel zu selten wird der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer in der Öffentlichkeit gewürdigt“, sagte Olaf Heinrich. Deshalb habe der KJR vor vier Jahren beschlossen, einen Preis an Personen zu verleihen, die lange Jahre ehrenamtlich für die Jugend tätig waren.
Die Landtagsabgeordnete Helga Weinberger sagte, ehrenamtliche Helfer seien echte Vorbilder für die Jugend. Sie versicherte, dass der Freistaat nach ein paar mageren Jahren jetzt wieder mehr in die Jugendarbeit investieren wolle.
Landrat Alexander Muthmann betonte in seiner Rede, dass die ehrenamtlichen Helfer für den Landkreis unverzichtbar wichtig seien. Sie würden zu einer stabilen Gesellschaft beitragen. „Ohne sie wäre das menschliche Miteinander viel kälter.“
Nach den Grußworten überreichte Olaf Heinrich die Preise.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Stevie Casino und Irene Weidinger.
Als Laudatoren waren die Bürgermeister der Preisträger eingeladen worden.


Karl Lehner
Der Lehrer und Sportpädagoge aus Hinterschmiding engagiert sich seit über 20 Jahren für den Jugendsport. Zuerst im Bereich Langlauf und dann sehr erfolgreich in der Leichtatletikabteilung des DJK Hinterschmiding. Seine Erfolgsbilanz ist herausragend: Seine Schützlinge wurden Bundessieger bei den DJK-Winter- und Sommerspielen, holten mehrere Deutsche und Bayerische Meistertitel.
„Karl Lehner hat sich im Sport und in der Jugendarbeit weit über die Gemeindegrenzen hinaus besondere Verdienste erworben“, sagte Bürgermeister Heinrich Lenz.
Lehner bedankte sich im Namen aller Preisträger für den Preis und sagte, dass eine solche Anerkennung einen Anstoß gebe, weiterzumachen. „Mein Antrieb ist es, mit meiner Arbeit positiv Einfluss nehmen zu können auf das Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen“.

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Josef Penzenstadler


Der gebürtige Karlsbacher trainierte von Mitte der 70er Jahre bis 1996 unzählige Jugendfußballmannschaften des DJK Karlsbach. Von 1996 bis 2004 war er Jugendleiter des Vereins. Seit 2006 ist er Spartenleiter der Seniorenfußballer. Waldkirchens Bürgermeister Josef Höppler charakterisierte Penzenstadler als einen, auf den man sich uneingeschränkt verlassen kann. Höppler verriet, dass Penzenstadlers Spitzname „Benzin“ ist. Er wünschte ihm, dass ihm der Treibstroff nie ausgehe. „Jugendarbeit ist etwas Schönes“, sagte Penzenstadler. „Es kommt viel zurück und hält jung.“

Nicole Grindinger
Die 34-jährige lebt in der Gemeinde Röhrnbach. 1982 ist sie zur Sparte Kinderturnen gekommen. 1988 hat sie die Vornturnerausbildung absolviert und leitet seitdem Kinderturngruppen mit. Seit 1991 hat Nicole Grindinger die Übungsleiterlizenz und ist allein verantwortlich für die drei Kinderturngruppen des DJK Röhrnbach. Bürgermeister Josef Gutsmiedl lobte besonders ihre zuverlässige und pflichtbewusste Auffassung der Kinderbetreuung. „Ich freue mich wahnsinnig über diesen Preis“, sagte Nicole Grindinger. „Aber man kann eine Sparte nicht alleine leiten, da helfen viele mit.“



 

 

 

Gudrid Schneider (†)
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Gudrid Schneider (†) bekam den Ehrenamtspreis posthum verliehen.


„Wie gerne hätten wir alle ihr den Preis heute persönlich überreicht“, sagte KJR-Vorsitzender Olaf Heinrich in seiner Laudatio für Gudrid Schneider. Die langjährige Vorsitzende des Kreisjugendrings war im August überraschend verstorben. Der Vorstand des KJR hatte schon
im März beschlossen, dass Gudrid Schneider der Ehrenamtspreis verliehen wird. Denn die Freyungerin war nicht nur beim KJR engagiert, sondern auch im Kreisverband des Bayerischen Landes-Sportvereins und beim TV Freyung. Dort initiierte sie das Mutter-Kind-Turnen und leitete lange Jahre die Gruppe. „Liebe Gudrid, wir vermissen dich und werden dich nie vergessen“, sagte Heinrich. Die Gäste würdigten Gudrid Schneider mit einer Gedenkminute.

 
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