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„Etwas Besseres hat nicht passieren können“ Drucken E-Mail
Geschrieben von PNP: 27.6.07   

Galerie „Ars Nova“ in Hinterschmiding ist Kleinod geworden - Anfang macht Gabi Hanner

Hinterschmiding (gf).
Der kleine Ort ist um ein Kleinod reicher geworden. Ist die optische Gestaltung des Rathauses ohnehin schon herausragend, so hat es mit der Galerie „Ars Nova“ eine Krönung erhalten.
Eingeweiht wurde sie mit den Arbeiten einer ganz besonderen Künstlerin, nämlich Gabi Hanner. Da strahlten bei der Eröffnung der Ausstellung „Terra Viva“ natürlich alle um die Wette.
Allen voran Galerist Dr. Manfred Wöhlcke: „Mit dieser Galerie ist ein von mir lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen“. Er berichtete den rund 70 Vernissage-Gästen von der Entstehung des Schmuckkästchens, das zuvor dem Rathaus als Abstellraum gedient hatte. „Ich bin glücklich darüber, dass ich den Gemeinderat von meiner Idee überzeugen konnte“, sagte Wöhlcke.
Dies bestätigte Bürgermeister Heinrich Lenz als Hausherr: „In kleinen Dosierungen und mit wohl geformten Worten hat Manfred Wöhlcke uns seine Vision näher gebracht. Etwas Besseres hätte uns nicht passieren können“.

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 Foto Gertie Falk: Bürgermeister Heinrich Lenz, Horst Dieter Geyer, Gabi Hanner und Dr. Manfred Wöhlcke strahlen vor der Galerie „Vita Nova“ um die Wette.Falk

In der Tat ist die kleine, aber feine Galerie für Zeitgenössische Kunst eine einzige Augenweide.
Mit viel Gespür für die Vergangenheit und mit großer Liebe zum Detail hat Wöhlcke es verstanden, das alte, böhmische Gewölbe zur Geltung zu bringen.
Was bislang noch eine Rampe ist, wird den Galeriebesuchern neben dem offiziellen Eingangsbereich bald den direkten Zugang zum Dorfplatz ermöglichen.

Und die Räumlichkeiten, die bereits ohne Kunstobjekte ein optisches Erlebnis sind, werden künftig durch Ausstellungen noch einmal aufgewertet. Den gebührenden Anfang macht die Freyunger Künstlerin Gabi Hanner. Ihre abstrakten Acrylbilder, Ölkreiden, Pastelle, Tuschen, Radierungen, Lithographien sowie Terrakottaplastiken und reduzierten Bronzeskulpturen scheinen wie eigens für die Galerie gemacht zu sein. In Form und Farbe harmonieren sie wunderbar mit mit den naturfarbenen Steinen und roten Ziegeln des Gewölbes. Der Vorsitzende des Kunstvereins Wolfstein, Horst Dieter Geyer, hob in seiner Laudatio die „Professionalität, Überregionalität, globale bildnerische Sprache und unglaubliche Kreativität“ Gabi Hanners hervor. Und die Künstlerin selbst: „Wir sind zwar fernab vom großen Kunstbetrieb, doch es geschieht bemerkenswert viel bei uns. Was die in Kassel machen, können wir in Hinterschmiding schon lange“. Auch Angelika und Peter Pfeiffer sowie Albin Häring bewiesen mit ihren rotzfrechen Wirtshausliedern, dass Hinterschmiding alles andere als weltfremd ist. Die Ausstellung von Gabi Hanner ist noch bis zum 28. September zu besichtigen.

Weitere Bilder dazu in der Bildergalerie

 
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