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Gemeinsamer Unterricht mit dem KBM Norbert Schneider Hinterschmiding (jst). „Das brauche ich nicht“ oder „interessiert mich nicht“ - dies sind oft Reaktionen von Feuerwehrleuten, wenn sie auf das Thema Stressbewältigung angesprochen werden. „Für die Feuerwehr ist dies Neuland“, erklärt Kreisbrandmeister Norbert Schneider bei einem Unterricht für die Feuerwehren Mittefirmiansreut, Philippsreut, Herzogsreut und Hinterschmiding. Schneider bestätigte aus eigener Erfahrung Belastungen nach schlimmen Einsätzen. „Wie geht es uns und unseren Familien, wenn wir vom Einsatz zurückgekehrt sind?“, fragte Schneider, „wie werden Schreie, Gerüche, Bilder, Schicksale von Freunden und Bekannten verarbeitet?“. Solche Erinnerungen rufen Stressreaktionen hervor, welche auf Verhalten, Geist und Körper des betroffenen Menschen einwirken. Diese so genannten „posttraumatischen Belastungssyndrome“ haben vielfältige Folgen, von Schlafstörungen bis Kopfschmerzen oder Albträume. „Oft treten auch Angst, Schuldgefühle, Reizbarkeit oder Depressionen auf“, erklärte KBM Schneider. Hilfe bieten Gespräche nach einem Einsatz, „wir dürfen uns nicht scheuen, über das Erlebte zu sprechen“. Eintrainierte Verhaltensweisen könnten helfen, stressverursachende Einsatzsituationen zu bewältigen. „Wenn bei hoher Stressbelastung eine Tätigkeit automatisch abläuft, lassen sich auch schwierige Einsätze gut bewältigen“, führte Schneider aus, „wir müssen viel mehr nach Einsatzstandards arbeiten.“ Wichtig ist: Geeignete Personen für spezielle Reaktionen einteilen, ständiges Üben von Einsatzabläufen, das zügige Weitergeben von Informationen und nicht zuletzt Versorgung und Verpflegung.  | | KBM Norbert Schneider bei seinem Vortrag.pnp |
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