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Fahrzeugweihe war der Höhepunkt für die Herzogsreuter Feuerwehr
15 Einsätze im vergangenen Jahr - Zwei neue Fahrzeuge angeschafft
Herzogsreut (jst).
„Die Freiwillige Feuerwehr Herzogsreut wurde 2006 zu 15 Einsätzen
alarmiert“, stellte Kommandant Franz Sammer in seinem Jahresbericht bei
der Generalversammung fest. Mit dem neuen TSF-W wurde im vergangenen
Jahr ein leistungsfähiges Löschfahrzeug in Dienst gestellt, zudem hat
der Feuerwehrverein ein Mehrzweckfahrzeug beschafft.
Kommandant
Sammer erinnerte an die Einsätze des abgelaufenen Jahres: Mehrere
Dächer mussten im Zuge des Katastrophenalarms im Februar abgeschaufelt
werden, ein Verkehrsunfall auf der B 12, verschiedene
Verkehrsregelungen und ein Hüttenbrand standen auf dem Aktionsplan.
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| Erfolgreich bei der Leistungsprüfung waren die Feuerwehrleute aus Herzogsreut im vergangenen Jahr. FFW |
„Es
wurden 19 Übungen abgehalten“, so der Kommandant, „die Beteiligung war
zufriedenstellend.“ Auch eine Leistungsprüfung fand statt. Für das neue
Löschfahrzeug TSF-W brauche man eine stets geschulte Mannschaft, damit
forderte der Kommandant zu weiterem Übungsfleiß auf.
Der
Feuerwehrverein beteiligte sich 2006 an fünf Gründungsfesten, er
veranstaltete einen Feuerwehrball. „Ein Dankeschön den Helfern beim
Umbau des Raiffeisenraumes zum Schulungsraum, die Einrichtung konnte
günstig organisiert und damit die Kosten in Grenzen gehalten werden“,
freute sich Sammer, der auch der Gemeinde für die finanzielle
Beteiligung in Höhe von 2000 Euro dankte.
Ein neues
Mehrzweckfahrzeug strapazierte die Kasse des Feuerwehrvereins, die
Gemeinde gab 1850 Euro Zuschuss. „Der Feuerwehrverein hat somit 2005
und 2006 für Neuanschaffungen und Umbaumaßnahmen rund 25 000 Euro
gemeinsam mit den Herzogsreuter Bürgern selber finanziert“, hob
Kommandant Sammer hervor.
Vorstand Josef Weber, der die Generalversammlung
eröffnet hatte, erinnerte in einer Schweigeminute an die 2006
verstorbenen langjährigen Mitglieder Eduard Schwarz und Rupert Sammer.
Jugendwart Herbert Eder lobte die Übungsteilnahme der
Feuerwehranwärter, die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus 16
Jugendlichen.
Atemschutzleiter Thomas Lenz hob das Engagement der
Atemschutzgeräteträger hervor, „sehr gut ist die einsatznahe Ausbildung
im Brandcontainer in Osterhofen“. Bürgermeister Heinrich Lenz dankte
der Feuerwehr für ihren Einsatz, „diese Arbeit ist für die
Allgemeinheit unbezahlbar“. Außerdem informierte Lenz über den Stand
der Einführung des Digitalfunks.
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