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Geschrieben von PNP: 01.06.2010   

Geistliches Konzert mit vertontem Spruch vom Dom Speyer

Geistliches Abschlusskonzert mit vertontem ein Spruch vom Dom in Speyer

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Internationale Besetzung
gab es beim geistlichen Abschlusskonzert in der Pfarrkirche in Hinterschmiding. Höf-Keim

Von Martina Höf-Keim
Hinterschmiding.
Einen würdigen Rahmen bot die Pfarrkirche Hinterschmiding mit ihrer beeindruckenden Architektur für das geistliche Abschlusskonzert der 42. Chor- und Orchesterwoche, zu der in diesem Jahr wieder 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich, Tschechien, Frankreich, aus der Schweiz und sogar aus Japan im Bayerischen Wald zusammengekommen waren, um miteinander eine Woche lang zu musizieren.

Die Leitung hatte an diesem Abend Martin August Fuchsberger, der das Publikum in Hinterschmiding begrüßte. Er erläuterte das Programm des Abends, ein ganz neu zusammengestelltes Bach-Oratorium unter dem Motto „Wohl dem, dass ich Jesum habe“. Als Bild zu diesem Motto diente die bekannte Geschichte der „Spuren im Sand“. Ein besonderes Highlight des Abends bildete eine Komposition von Knut Gramß, die anlässlich der Chorwoche in Hinterschmiding zur Uraufführung gelangte. Vertont wurde hierfür ein Spruch vom Dom in Speyer, bei dem der Text eine Zwiesprache zwischen den Männer- und den Sopranstimmen bildete.
Den Auftakt des Konzertes bot Johann Sebastian Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in einer kleinen Streicherbesetzung mit Cembalo. Der Kantate Nr.14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ und der Motette BWV 226 „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“, folgten Werke von Praetorius und Gumpelzhaimer, sowie ein Lied aus den Exequien von Heinrich Schütz. Nach zwei weiteren Bach Werken wurde das Lied „Ihr nennt mich Licht“ von Knut Gramß in Hinterschmiding uraufgeführt. Das fachkundige Publikum war begeistert. Der Abend endete mit eine Bach Kantate.
Sowohl der Chor und das Orchester wie auch ganz besonders die Solisten Petra Nyncke, Sebastian Fuchsberger und Alfred Pfeifer beeindruckten durch ihr Können und ihre hohe Professionalität an diesem Abschlussabend einer gelungenen 42. Chor- und Orchesterwoche.
 
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