|
Positive Bilanz der Jugendarbeit vorgestellt |
|
|
|
Geschrieben von PNP: 26.05.2010
|
Positive Bilanz der Jugendarbeit vorgestellt Jugendforums-Vorsitzende berichteten im Gemeinderat Hinterschmiding. Jedes Jahr bezuschusst die Gemeinde Hinterschmiding die Jugendforen aus Hinterschmiding und Herzogsreut mit jeweils 1000 Euro. Dass die nicht fehlinvestiert sind, machten Andreas Schaub, stellvertretend für die Hinterschmidinger Jugend, und Helmut Weigerstorfer vom Jugendforum Herzogsreut den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung deutlich.
Sie berichteten über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Silvesterparty, Grillabende, Watterturniere, Wanderungen - in Herzogsreut blieb für die Jugendlichen kein Wunsch offen. Ebensowenig in Hinterschmiding, wo derzeit 16 aktive Mitglieder für einen reibungslosen Ablauf sorgen. 35 Mal öffneten sie 2009 den Jugendtreff jeweils samstags von 18 bis 19 Uhr. Darüber hinaus organisierten sie Partys und Ausflüge, etwa zu „Holiday on Ice“ nach München, Tanzabende und das traditionelle einwöchige Sommercamp für 25 Teilnehmer. Für ihr außerordentliches Engagement wurden die Hinterschmidinger 2009 sogar von der Caritas Kinder- und Jugendhilfe ausgezeichnet. Angenehmer Nebeneffekt: Das Preisgeld von 1000 Euro verdoppelte den Etat der Jugendlichen.
Kleines Polster erwirtschaftet Zusammen mit den Einnahmen im Jugendtreff, die aber überwiegend der Deckung der laufenden Kosten dienen, „erwirtschafteten“ sich die Hinterschmidinger so ein kleines Polster für das kommende Jahr. Das wird aber komplett den Jugendlichen zugute kommen. Denn auch 2010 haben die Hinterschmidinger viel vor. Neben der Sommerfahrt ist ein Ausflug in den Bayernpark und erstmals auch eine Tour nach Hamburg zum Musical „König der Löwen“ geplant. Dafür können sie das Geld aus dem Gemeinderat gut gebrauchen. „Es ist uns ein großes Anliegen, Dankeschön zu sagen für die Unterstützung, die keine Selbstverständlichkeit ist, wenn man sich andere Gemeinden anschaut. Nur so können wir auch in Zukunft so arbeiten, wie wir möchten“, sagte Schaub.
Sitzungsgeld für die Jugendarbeit Eben da könnte es in Zukunft aber möglicherweise Schwierigkeiten geben. Die finanziell bedrohliche Lage der Gemeinden lässt wenig Spielraum. „Ich hoffe, dass wir auch in finanziell schwierigen Zeiten in der Lage sind, euch finanziell weiter zu begleiten“, versicherte Bürgermeister Heinrich Lenz aber seine Unterstützung. Ein Zeichen für ihre Anerkennung für die Arbeit der freiwilligen Helfer setzten die Gemeinderatsmitglieder bereits in der Sitzung. Auf Vorschlag von Gemeinderat Robert Kloiber (CSU) spendeten die Ratsmitglieder das diesmalige Sitzungsgeld an die Betreuer für eine gemeinsame Aktion. - fh |