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Andreas Schaub spielt mit den VIPs |
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Geschrieben von PNP: 09.03.2010
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Andreas Schaub spielt mit den VIPs 9. Teil der Serie „Jugend im Ehrenamt“: 23-Jähriger ist Betreuer, Trainer und Geschäftsführer 
Am Kickerkasten im VIP-Jugendtreff spielt Betreuer Andreas Schaub (23) oft mit den Kindern Mitterbauer 
Von Roland Mitterbauer Hinterschmiding. Etwas wichtigeres und schöneres als die Arbeit mit Kindern gibt es für Andreas Schaub (23) aus Hinterschmiding nicht. Da passt es ganz gut, dass der Jugendtreff in Hinterschmiding VIP heißt. VIP steht für „very important person“. Als dessen ehrenamtlicher Geschäftsführer sorgt Schaub dafür, dass im Jugendtreff alles läuft und den Kindern einiges geboten wird. Schon mit 14 Jahren hat Andreas Schaub begonnen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Sportverein, Chor und als Ministrant war er tätig. Mit 16 Jahren war er Vorsitzender des Ortsverbands der Jungen Union. „Politisch war da nicht viel, der Schwerpunkt lag auf dem gesellschaftlichen Aspekt“, erklärt er. Seit der Zeit ist Schaub auch Trainer der Leichtathletikgruppe des DJK-SSV Hinterschmiding. Zweimal in der Woche hält er Training, er organisiert Ausflüge und Feiern. „Es geht sehr viel Zeit drauf, aber die ist gut investiert, wenn man sieht, wie viel Spaß die Kinder haben“, sagt Schaub.
Das Ehrenamt gibt auch viel zurück Seit drei Jahren hat Hinterschmiding wieder einen Jugendtreff. Das frühere Jugendheim ist frisch gestrichen und modernisiert worden. Für Schaub war es selbstverständlich, sich auch hier einzubringen. Er ist Geschäftsführer des Jugendtreffs VIP. Programmgestaltung, Terminplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung der Kinder und Jugendlichen und Organisation des jährlichen Ferienlagers sowie von Ausflügen stehen in seiner Stellenbeschreibung. Geld gibt es dafür freilich nicht. Doch das Ehrenamt gibt dem jungen Erwachsenen viel zurück, sagt er. Jugendtreff und Leichtathletik sind seine Leidenschaft, die Begeisterung der Kinder der Lohn. Über hundert Stunden gehen zum Beispiel für die Vorbereitung des jährlichen Ferienlagers drauf, erklärt Schaub. Viel Freizeit fordert die Organisation solcher Events. „Das ist der Wahnsinn, aber es gibt nichts schöneres!“, so Schaub, wenn er an die Arbeit und an das Ergebnis denkt.
„Deshalb will ich Lehrer werden“ Weil ihn das Miteinander mit den Kindern so gut gefällt, will Andreas Schaub sein Hobby zum Beruf machen. „Ich muss was mit Kindern machen. Deshalb will ich Lehrer werden“, sagt er. Bisher ist er auf dem besten Weg dahin: Der 23-Jährige studiert Lehramt an der Uni Passau. In Passau ist Schaub auch im Ministrantenseminar St. Maximilian aktiv. Als Betreuer und Leiter des Kreisjugendrings Freyung-Grafenau sowie Organisator und Regisseur der Kindermette in der Pfarrei vereint er noch weitere Ehrenämter. Schaub stellt fest: „Ehrenamt ist praktisch mein Hobby. Um das trotz Studium zu schaffen, muss man sich gut organisieren können.“
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