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Geschrieben von PNP: 25.01.2010   

Ein ausgezeichneter Mathematiker

Thomas Fenzl erreicht den 2. Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik - Anstellung bei Siemens ist zugesagt

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Bei der Preisverleihung für den Bundeswettbewerb Mathematik 2009 auf bayerischer Ebene erhielt Thomas Fenzl aus Hinterschmiding für seinen zweiten Platz eine Auszeichnung. Es gratulierten Kultus-Staatssekretär Dr. Marcel Huber (von links), Ernst Susanek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, Studiendirektor Karl Fegert, Vorsitzender der Korrekturkommission des BWM, sowie Diplom-Mathematiker Hanns-Heinrich Langemann, Leiter der Geschäftsstelle des BWM. Duschl

Hinterschmiding.
Der frühere Freyunger Gymnasiast Thomas Fenzl, Abiturjahrgang 2009, hat bereits zum fünften Mal beim Bundeswettbewerb Mathematik (BWM) hervorragend abgeschnitten. Jüngster Erfolg war ein zweiter Preis in der zweiten Runde des Jahres 2009.
„Der Wettbewerb“, so schildert das junge Mathematikgenie selbst seine bisherigen Erfolge, „besteht aus drei Runden. In den ersten beiden Runden sind jeweils vier Aufgaben in Heimarbeit binnen drei Monaten zu bearbeiten. In der dritten Runde, einem Colloquium, werden durch ein einstündiges Fachgespräch mit zwei professionellen Mathematikern die Bundessieger ermittelt“.
Bei den gestellten Aufgaben des BWM handelt es sich durchwegs um kompliziertere Probleme aus so unterschiedlichen Bereichen der Elementarmathematik wie Geometrie, Kombinatorik, Zahlentheorie und Algebra. Dabei wird in der zweiten Runde die Aufgabenstellung noch anspruchsvoller als in der ersten gestaltet und noch strenger auf die Art der Darstellung, Verständlichkeit und logische Vollständigkeit geachtet.
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Seine Urkunde präsentiert Thomas Fenzl stolz.

Für die zweite Runde hat sich qualifiziert, wer in der ersten Runde einen ersten, zweiten oder dritten Preis erringen konnte. Dazu mussten mindestens drei der vier Aufgaben vollständig richtig gelöst werden. Die dritte Runde ist für Teilnehmer reserviert, die in der zweiten Runde einen ersten Preis schafften, also alle vier Aufgaben gelöst haben.
Ein erster Preis wird nur vergeben, wenn alle vier Aufgaben vollständig richtig sind. Wer drei Aufgaben richtig löst und die vierte Aufgabe zum großen Teil bewältigt, erhält einen zweiten Preis. So war es auch bei Thomas Fenzl, der in der ersten Runde 2009 einen ersten und in der zweiten einen zweiten Preis erzielte. Vorausgegangen waren bereits weitere großartige Erfolge: Landessieger 2005/06 beim Landeswettbewerb Mathematik Bayern, erster Preis in der ersten Runde des BWM 2007, erster Preis in der ersten Runde des BWM 2008.
Bei der Preisverleihung in Garching bei München wurden alle Preisträger der zweiten Runde mit einer Urkunde sowie mit einem Geld- und einem Buchpreis ausgezeichnet. Dabei wurde auch bekannt gegeben, dass von den ursprünglich 1298 Teilnehmern auf Bundesebene in der zweiten Runde nur mehr 243 dabei waren. Davon bekamen 57 (unter ihnen 15 aus Bayern) einen ersten und 65 (14 aus Bayern) einen zweiten Preis.
Derzeit leistet Thomas Fenzl seinen Zivildienst ab. Dann, im Juni, startet das hoffnungsvolle mathematische Talent bei Siemens in Regensburg seine Karriere in der Abteilung Elektrotechnik. Für diese Anstellung liegt bereits eine feste Zusage des Unternehmens vor. Gleichzeitig absolviert Thomas Fenzl ein duales Studium, bei dem betriebliche Ausbildung und Besuch der Universität Hand in Hand gehen.  - fd
 
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