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Gemeinde spart Geld mit Bauhof-Kauf Drucken E-Mail
Geschrieben von PNP: 22.01.2010   

Gemeinde spart Geld mit Bauhof-Kauf

Gemeinderat Hinterschmiding beschließt Finanzierung in Höhe von 120 000 Euro - Ersparnis über 40 000 Euro

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Sparen durch Investition: Einstimmig hat der Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung den Kauf des Bauhof-Gebäudes beschlossen. Am Mittwoch fand die notarielle Verbriefung statt. Mietkosten fallen nun keine mehr an. Mitterbauer

Von Roland Mitterbauer
Hinterschmiding.
Für heftige Diskussionen hatte vor gut zwei Monaten der Antrag von „Pro Hinterschmiding“ geführt, einen neuen Bauhof zu errichten und damit sogar noch Kosten zu sparen. Die laufenden Aufwendungen für die Miete war manchen Mitgliedern des Gemeinderates ein Dorn im Auge. „Sparen durch Investition“ lautete damals das Motto der Opposition. Dieses hat sich nun Bürgermeister Heinrich Lenz zu eigen gemacht: Er trieb den Kauf des derzeitigen Bauhof-Gebäudes an, der vergangene Woche in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen wurde. Nun fand die notarielle Verbriefung statt.
Die Gemeinde Hinterschmiding soll laut Kalkulation mit dem Kauf einiges an Geld sparen. Die Jahresmiete betrug im vergangenen Jahr rund 16 000 Euro. Der Kaufpreis beläuft sich auf 100 000 Euro. Bei einer Finanzierung über einen KfW-Investitionskredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren wird die Gemeinde im Durchschnitt jährlich etwa 12 000 Euro für Tilgung und Zinsaufwand begleichen müssen, also deutlich weniger als für die bisherigen Mietzahlungen. Weil bei der Kalkulation weder Mieterhöhungen noch Inflationsrate eingerechnet wurden, erwartet Bürgermeister Heinrich Lenz sogar ein noch höheres Einsparpotenzial.
Neben den „gigantischen Einsparungen“ (Lenz), die in Sanierungsmaßnahmen investiert werden, erhält die Gemeinde mit dem Kauf zusätzlich vier Garagen und einen großen Aufenthaltsraum. Probleme wegen der zentralen Lage sieht der Bürgermeister nicht: Der Bauhof steht auf Dorfgebiet, in dem gewisse Lärmquellen zu akzeptieren sind. Landwirtschaftliche Betriebe sind in einem Dorfgebiet ebenfalls zulässig.
Von einem „guten Kompromiss“ spricht Gemeinderat Josef Schwarz von „Pro Hinterschmiding“, der mit Josef Stadler vor über zwei Monaten den Neubau des Bauhofs ins Gespräch brachte. „Diese Forderung war natürlich um 500 Prozent übertrieben“, erklärt Schwarz, doch hätte dieser Vorstoß ein Nachdenken angeregt. Über 15 Jahre hätte die Gemeinde Miete bezahlt, jetzt hat sie das Gebäude gekauft und spart damit langfristig Geld, obwohl sie wahrscheinlich noch „manches reinstecken muss“.
 
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