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aktualisiert:                 10.02.2012
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Geschrieben von PNP: 20.01.2010   

Die Gemeinde will beim Wasser sparen

Gemeinderat Hinterschmiding reduziert Bestellmenge bei der WBW

Hinterschmiding.
Einsparungen in Höhe von jährlich 5000 Euro erhofft sich der Gemeinderat Hinterschmiding durch die Reduzierung der Bestellmenge um 5000 Kubikmeter bei der Wasserversorgung Bayerischer Wald (WBW). Einstimmig ist dieses Vorhaben in der vergangenen Sitzung beschlossen worden. „Wir gehen damit kein Risiko ein“, erklärte Bürgermeister Heinrich Lenz. Jährlich benötigt die Gemeinde durchschnittlich 10 000 Kubikmeter Fernwasser. Dieser Bedarf ist mit der geänderten Bestellmenge weiterhin mehr als gedeckt.
Im Rahmen der Feststellung der Jahresrechnungen 2007 und 2008 ist außerdem beschlossen worden: Vor einer Vertragsverlängerung mit dem Betreiber des Internetauftritts der Gemeinde soll der Gemeinderat informiert werden; Über den Posten eines Bauhofleiters soll demnächst in nicht-öffentlicher Sitzung diskutiert werden; Der Fremdenverkehrs-Ausschuss soll sich mit dem Thema „Marketing“ befassen. Bürgermeister Lenz informierte, dass früher jährlich zwischen 4000 und 5000 Euro in Inserate investiert wurden. Mittlerweile werden nur noch weniger als 1000 Euro für eine Fachzeitschrift zum Bayerwald verwendet. Die Gemeinde setzt vorwiegend auf gemeinsame Werbung über die Tourismusverbände.

Anträge aus den Bürgerversammlungen
Der Gemeinderat bestätigte die Wahlen der Feuerwehren in Herzogsreut und Hinterschmiding. In Herzogsreut ist Manfred Zellner zum Kommandant gewählt, Richard Eller als sein Stellvertreter bestätigt worden. Kommandant in Hinterschmiding ist Josef Stadler. Der Bürgermeister informierte, dass der Skiliftbetrieb in Herzogsreut erst vergangene Woche anlief. Die Regenfälle kurz vor Weihnachten verhinderten einen planmäßigen Start.
Der Gemeinderat entschied über Anträge aus den Bürgerversammlungen. In der Bürgerversammlung in Sonndorf wurde beantragt, künftig die Skibusregelung auch auf Vorderschmiding auszuweiten. Diese Forderung könne pauschal beim Geschäftsführer des Wintersportzentrums angemeldet werden. Der Wunsch nach einem Turm für den Kinderspielplatz wurde bei der Bürgerversammlung in Herzogsreut geäußert. Die Gemeinde wird dafür die Materialkosten übernehmen, wenn die Errichtung von den Eltern übernommen wird.
Mehrere Anträge aus der Bürgerversammlung Hinterschmiding behandelte der Gemeinderat:
  •  Die Verfüllung des Straßengrabens im Langfeld verursache Probleme durch austretendes Wasser, so ein Anwohner. Über eine Drainage soll das Oberflächenwasser künftig abgeleitet werden.
  •  Für einen Bürgersteig bei der Schule sollen die Bordsteine abgesenkt werden. „Diese Forderung muss gut überlegt sein, weil bei Realisierung alle Bäume entlang der Straße entfernt werden müssten“, stellte Lenz fest.
  •  Wegen einer wildwachsenden Hecke wird der Anwohner angeschrieben.
  •  Die Behauptung, es liege keine Genehmigung für den Bebauungsplan Langfeld vor, ist „völlig aus der Luft gegriffen“, so der Bürgermeister. Es gibt zwei genehmigte Bebauungspläne, einmal für das Feriendorf und einmal für die normale Wohnbebauung.
  •  Die Schimmelbildung im Fremdenverkehrsamt soll mit der Verlegung von Heizleitungen in der Wand vermindert werden.
  •  Die Ausweisung eines kleinen Baugebietes hält Bürgermeister Heinrich Lenz bei über 90 bebaubaren Grundstücken in der Gemeinde für unnötig. Gemeinderat Josef Stadler schlägt vor, in ein oder zwei Jahren trotzdem mit der Standortsuche und -diskussion zu beginnen.    - rmb
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