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90 Prozent Zuschuss für Kinderkrippe Drucken E-Mail
Geschrieben von PNP: 14.01.2010   

90 Prozent Zuschuss für Kinderkrippe

Gemeinderat Hinterschmiding beschließt Förderantragstellung - Gesamtkosten von 240 000 Euro - 16 neue Plätze

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Die Kinder bauen schon fleißig im Schnee: Laura (2.v.r.) schaufelt den Schnee weg, Sophia (3.v.l.) gräbt ein Loch. Für die großen Baumaßnahmen am Kindergarten stellt der Freistaat Bayern eine Förderquote in Höhe von 90 Prozent in Aussicht. Mitterbauer

Von Roland Mitterbauer

Hinterschmiding.
Im Außenbereich des St.-Elisabeth-Kindergarten spielen die Kinder im Schnee, rutschen mit dem Schlitten einen kleinen Hügel runter und bauen schon fleißig an Schneeburgen. Das Kindergeschrei ist groß, die Stimmung ausgelassen. Die Kleinen strahlen, als wüssten sie schon, dass sie bald einen Kindergarten bekommen, der so gut wie neu ist. Der Gemeinderat hat am Montag die Förderantragstellung für die Krippenerweiterung einstimmig beschlossen.
Warm eingepackt gräbt Sophia ein Loch im Schnee. In ein paar Monaten werden Bauarbeiter mit richtigen Baggern und großen Maschinen beim Kindergarten arbeiten und die Räumlichkeiten für die Kinderkrippe schaffen. Architekt Friedrich Kloiber stellte seine Pläne dem Gemeinderat bereits mehrmals vor. Nur noch Kleinigkeiten hat er überarbeitet, damit die optimale Förderquote des Freistaats möglich ist. „Es musste noch ein bisschen größer werden“, erklärte Kloiber der PNP. Dafür stellte der Freistaat eine Beteiligung mit 90 Prozent in Aussicht.


Kinderspielplatz
im Außenbereich

Die Gesamtkosten brutto belaufen sich der Kostenaufstellung des Planungsbüros aus Hinterschmiding zufolge auf 240 000 Euro. Die Gemeinde wird demnach etwa 24 000 Euro schultern müssen. Durch die An- und Umbauarbeiten werden 16 Krippenplätze geschaffen. Für die Planungen hat Kloiber unter anderem mit Kindergartenleiterin Marille Kellermann gesprochen, die Hinweise und Vorstellungen einbrachte.
Neben einem Wintergarten, einem Ruheraum und anderen Räumlichkeiten werden auch die Arbeiten im Außenbereich gefördert. Ein Kinderspielplatz mit Sandkasten, Spielbank, Gehschule und Krabbeltunnel sind geplant. „Das Konzept steht, wir sollten möglichst schnell die Unterlagen einreichen“, erklärte Bürgermeister Heinrich Lenz in der Sitzung des Gemeinderates. Die Antragstellung für die Förderung haben die Gemeinderäte einstimmig beschlossen.
Die Gemeinde wird als Bauherr auftreten und die Kofinanzierung übernehmen. Der Träger, der Orts-Caritasverein, wird nicht belastet.
Erfreulich für die Kinder und Betreuer ist, dass eine Auslagerung während der Baumaßnahmen nicht nötig wird. Bei der energetischen Sanierung im
vergangenen Sommer war das anders. Diese wurden im Rahmen des Konjunkturpakets II gefördert und durchgeführt. Dämmung, neue Fenster, neue Lampen und eine Pellets-
Heizung hat die Einrichtung damals erhalten. Die Freude bei Kellermann ist groß, dass der Kindergarten nun schon zum zweiten Mal zum Zug kommt.
„Es geht Schritt für Schritt“, sagt sie glücklich. Nach den Bauarbeiten müssten dann nur noch die Gruppenräume gestrichen werden, dann sei der Kindergarten mit Kinderkrippe so gut wie neu. Bürgermeister Lenz erklärte in der Sitzung des Gemeinderates: „Im sozialen Bereich haben wir unsere Hausaufgaben gemacht.“
 
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